EliKai - Leitbild

Ziel
der Kräuterschule ist es, allen Interessierten die Möglichkeit zu bieten, in angenehmer Atmosphäre, im Kreise von Gleichgesinnten, sich umfangreiche Kenntnisse über die heimische Botanik und deren Anwendung in der Volks- und Naturheilkunde und einigen anderen verwandten Themen zu erwerben.

 

Besonderes Anliegen der Kräuterschule ist, den TeilnehmerInnen durch Aufsuchen verschiedenster Biotope die Schönheit und Vielfalt, den Nutzen und die Erhaltenswürdigkeit der heimischen Flora verbunden mit altem und neuem Wissen darüber, zu vermitteln.

 

Gezielt werden unterschiedliche Biotope der Region aufgesucht um die dortige Vegetation mit ihrer traditionellen und aktuellen Verwendungsweise kennen zu lernen.

 

Selbst erleben - selbst erfahren – selbst erspüren -

Lernen mit allen Sinnen  ist unsere wichtigste Lernmethode.

 

Zielgruppen

Alle Personen, die sich dafür interessieren und das vermittelte Wissen nach ihrem persönlichen Bedarf, als berufliche Weiterbildung , aus privatem Interesse oder aus anderen Motivationen nutzen wollen.

Unsere Grundsätze

  • Orientierung an den Bedürfnissen unserer Zielgruppe
  • Qualitätssicherung durch ständige Evaluation,
  • Weiterbildung und Information der Mitwirkenden,
  • Fachliche Seriosität und Klarheit,
  • Wir kommunizieren unsere Angebote klar und deutlich
  • Wir arbeiten innovativ, sachlich und kreativ, effizient und unbürokratisch
  • Wir treten aktiv an unsere Zielgruppen heran

Unsere Werte

Die Kräuterschule EliKaiorientiert sich hauptsächlich an den Werten:

  • Nachhaltigkeit,
  • Ganzheitlichkeit
  • Regionalität,
  • Sozialität
  • Partizipation
  • Wertschätzung
  • Selbstverantwortung

Nachhaltigkeit

als wichtiges Element unseres Leitbildes wird nicht nur innerhalb der Kräuterschule publiziert, praktiziert und vorgelebt, sondern als Bestandteil eines ganzheitlichen Lebensstiles verstanden.

 

Durch das Aufsuchen und Kennenlernen der unterschiedlichsten Lebensräume mit ihrer botanischen Zusammensetzung soll ein Umweltbewusstsein für die Schutzwürdigkeit und Sensibilität des regionalen Lebensraumes und seiner Besonderheit erreicht werden.

 

Pointiert formuliert läßt sich diese Vorgehensweise folgenderweise beschreiben: Nur was man persönlich kennt das liegt einem am Herzen.

 

Das Bewusstsein, dass wir alle Bestandteil der Natur sind soll geschärft werden.

 

Unser Ziel ist es, Wissen so zu vermitteln, dass die Kursteilnehmer/innen die erworbenen Kompetenzen im täglichen Leben und im Berufsleben anwenden und womöglich an ihren Familien- und Freundeskreis weitergeben können. die Übernahme der Verantwortung für die eigene Gesundheit sollte sich nachhaltig auswirken.

 

Gesundheit sollte im Bewusstsein der TN ein Wert sein, für den Verantwortung übernommen wird, die nicht auf Institutionen des Staates abgeschoben werden kann.

 

Die Verantwortungsübernahme im Sinne einer gesunden Lebensweise sollte nachhaltig Kosten für ein immer aufwendigeres Gesundheitssystem ersparen.

Die soziale Komponente

wird durch gemeinsame Projektarbeiten der TN in ihrer heterogenen Zusammensetzung angestrebt, wobei auch Personen mit Migrationshintergrund gerne gesehen werden. Die Heterogenität wird durch den unterschiedlichen Bildungshintergrund, eine große Altersspannweite, unterschiedliche Herkunft im regionalen Sinn und unterschiedliche Ethnien erreicht.

 

Es ist in unserem Sinne, dass sich die TN auch in den Zeiträumen zwischen den Modulen und auch nach Beendigung des Kurses treffen, Erfahrungen austauschen und über unsere diversen Internetplattformen vernetzt bleiben.

Dazu unterstützen wir die Interessengemeinschaft „KrautClub“ in Innsbruck, die von unseren KursabsolventInnen geleitet wird.

Durch das Angebot von Weiterbildungen, verschiedene Vortragsreihen und Einbindung in verschiedene Projekte wird ebenfalls eine nachhaltige Zusammengehörigkeit gefördert.

Regionalbezug

Besteht darin, dass gezielt unterschiedliche Orte der Region aufgesucht werden und die dortige Vegetation mit ihrer traditionellen und aktuellen Verwendungsweise verglichen wird.

Auf besonders schützenswerte Lebensräume und die darin vorkommenden Pflanzen wird hingewiesen und deren Bedrohung durch den menschlichen Einfluss erläutert.

Es soll Wissen darüber vermittelt werden, welche Pflanzen der eigenen Umgebung bei den kleinen Unpässlichkeiten des Lebens und zur täglichen Ernährung verwendet werden können. Die Hilfe zur Selbsthilfe steht dabei im Vordergrund. In diesem Sinne stellen viele regionalen Pflanzen eine interessante Ergänzung zur täglichen Ernährung und zum handelsüblichen Angebot dar.

Des Weiteren werden durch die Besuche verschiedener lokaler Gemüsebauern und das Kennenlernen unserer heimischen Gemüsesorten ein Bewusstsein und Verständnis für den landwirtschaftlichen Produktionsweg geschaffen. Der Konsum lokaler Produkte leistet einen Beitrag zur Vermeidung unnötiger Transportwege.

Interesse für traditionelle Lebensgewohnheiten und Bräuche soll auch bei nachkommenden Generationen wieder mehr Bedeutung erhalten. Dazu zählt sowohl die traditionelle, als auch die nach neuesten Erkenntnissen sinnvolle Verwendung bestimmter Pflanzen zur Gesunderhaltung und zwar nicht nur in der Verwendung als Heilmittel, sondern auch durch Einbeziehung in das Lebensumfeld und durch Verwendung als gesunde, moderne und schmackhafte ‘‘Ernährung im täglichen Gebrauch“

Partizipation

Die Lernenden werden direkt angesprochen, um die gelernten Pflanzen in der Natur wieder zu erkennen und zu beschreiben. Weiters werden von allen Teilnehmer- Innen komplette Pflanzen- Beschreibungen, von der Systematik bis zu allen möglichen Anwendungen als schriftliche Projektarbeit erstellt. Die zusammen- gefassten Projektarbeiten stehen dann den TN in gebundener Form als umfangreiches Gesamtwerk zur Verfügung.

Bestimmte traditionelle Pflanzenanwendungen innerhalb der Familien der TeilnehmerInnen werden wieder ins Bewusstsein gerückt.

Die Lernenden beteiligen sich an der Gestaltung einer Internetplattform, die den TN als zeitgemäßes Informations- und Kommunikationsmittel während der Kurszeit und eventuell auch darüber hinaus zur Verfügung stehen soll.

 

Wertschätzung,

Toleranz und Respekt gegenüber allen Teilnehmer/innen, Mitarbeiter/-innen, Partnern unabhängig von ihrer ethischen und sozialen Herkunft.


Respektierung und Förderung der Autonomie der Mitarbeiter/-innen zur optimalen Entfaltung ihrer Persönlichkeit, ihrer Fähigkeiten und ihres Leistungsvermögens und Eigenverantwortlichkeit.

Selbstverantwortung

Förderung des Bewusstseins, dass jede/r mit seinem/ihrem Verhalten und seiner/ihrer Leistung zum Gelingen des Ganzen beiträgt.

Förderung des Bewußtsein, dass jede/r selbst für seine Gesundheit verantwortlich ist.